Agra:Ferienhaus mit Pool,Toskana|Val d'Orcia

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Val d'Orcia


Val d'Orcia, TuscanyDie Landschaft des Val d'Orcia wird hauptsächlich von sanft geschwungenen Hügeln und nur seichten Tälern geformt. Es gibt dort Vorkommen von Tonerde und eine reiche Vegetation, vor allem an den äußeren Rändern in Richtung Tal.
Der Fluss Orcia verläuft quer durch das Tal und kommt schließlich durch eine tiefe Spalte aus diesem Tal hervor. Die geologische Geschichte dieses Gebiets setzt vor 5.000.000 Jahren ein, als es begann, sich infolge des Rückgangs des Meeres zu heben und sich dort Sand und Lehm ablagerten, die nun die oberste Schicht der Täler bilden.
Der nachfolgende Ausbruch zweier Vulkane - Radiocofani und Amiata - überzieht die bereits existierenden Felsen mit einer Lavaschicht, die, als sie erkaltet ist, Felsgesteine hervorbringt, die den Namen "trachiti" erhalten. Dominierend in dieser Landschaft sind die verschiedenen Erosionsphänomene, die an stark erodierten Stellen die Erde mit ihrem hellfarbigen tonartigen Nährboden offen legen. Die auffälligsten und charakteristischsten Erosionsformen bilden die Kalkrinnen mit ihren jeweiligen "mammelloni". Diese sind noch heute in den Orten Casa a Tuoma (Pienza), Ripalta (San Quirico), Lucciolabella, Beccatello, Torre Tarugi (Pienza), Contignano (Radicofani) zu sehen.
Von Bagno Vignoni aus öffnet sich in Richtung Nordosten eine wunderschöne Schlucht, die aus bewachsenen Felsen, Wäldern und einem herrlichen mediterranen Buschwald gebildet wird, der sich zunächst in einem Meer von Weinbergen des Montalcino verfängt und dann Richtung Mittelmeer führt.
Geht man die Hänge des Amiata hinauf, gelangt man in Richtung eines Bergwaldes aus Buchen und Kastanien. Die Biotope von Scarceta (wo ein selten schönes Steineichen-Wäldchen überlebt hat) und von der Abetina del Vivo (ein Überbleibsel des bedeutendsten Waldes des Amiata) sind von besonderem naturkundlichen Wert. In der Nähe von Vivo d'Orcia, liegt dann eine alte, kleine Ortschaft, oberhalb derer sich die berühmten Quellen befinden.
Die dort am weitesten verbreiteten Pflanzenarten sind außer der Steineiche, die gemeine Eiche und die Zerr- oder Stieleiche, die einen Waldmantel bilden, der umso dichter wird, je weiter man in die Maremma hineingelangt. Der Baum, der aber zweifelsohne das Val d'Orcia am besten repräsentiert, ist die Zypresse.
Die interessante Fauna bietet Stachelschweine, Stinktiere, Dachse, Steinmarder, Wiesel, Füchse, Eulen, Kauze, Schleiereulen, Waldkauze und man erspäht leicht auch Mäusebussarde, Schlangenadler, Weihen, Turmfalken, Kleiber (Spechtmeisen), Grünspechte, Kolkraben, Wendehälse und Grauschnäpper.






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